Wir vom VCP Elmshorn, Stamm „Aver Liekers“ freuen uns Dich auf unserer Seite begrüßen zu dürfen. Woher unser Name stammt, kannst Du nachlesen. Unsere Seite befindet sich noch im Aufbau und wird stetig weiter entwickelt. Fällt Dir etwas auf, kannst Du uns dies gerne in einer Mail mitteilen. Wir wünschen Dir viel Spaß.


Der VCP-Stamm Aver Liekers und der Verein der Freunde und Förderer des VCP Elmshorn hatten gemeinsam für den 9.Juli zu einer Kanu-Tour auf der Alster und zu einem Sommerfest an Pitts Pfadihaus eingeladen. Bettina, Meik und Uwe hatten die Kanuaktion vorbildlich bis ins Kleinste vorbereitet. Selbst die Ein- und Aussatzstellen und den Pausenplatz hatten sie im Vorwege erkundet. Da das Wetter mitspielte, konnte nicht mehr viel schiefgehen. 25 Wassersportler im Alter von acht bis 75 Jahren wurden am Pfadihaus mit Schwimmwesten und Paddeln ausgerüstet und begaben sich dann größtenteils mit der Bahn auf den Weg, um an die Einsatzstelle an der Poppenbüttler Schleuse zu gelangen. Dorthin hatten Bettina und Meik mit zwei vereinseigenen Trailern die benötigten acht Canadier und zwei Kajaks geschafft. Sie selbst verzichteten diesmal aufs Paddeln und standen den „Wassersportlern“ als verlässliches Serviceteam zur Seite. Sie sorgten für das Umsetzen der Fahrzeuge und kümmerten sich um die Mittagsverpflegung am Pausenplatz, den Naherholungsflächen Alsterwiesen. Auf die Paddler wartete ein herrliches Stück Natur inmitten der Großstadt. Selbst vom Verkehrslärm war kaum etwas zu hören. Der starke Uferbewuchs, bis weit ins Wasser hängende Äste und so manche Engstelle erforderten einiges Geschick der Bootsbesatzungen. Ein quer im Fluss liegender Baumstamm entpuppte sich als kaum überwindbares Hindernis. Nur Jerome schaffte es mit eigenem Körpereinsatz und viel Geduld die Sperre zu überwinden. Für alle anderen boten Angie und Tim rettende Hilfe an. Sie verließen ihr Boot, positionierten sich auf dem Stamm und schafften es mit vereinten Kräften Boot für Boot samt Besatzung über das Hindernis zu ziehen und zu schieben. Sie konnten aber nicht verhindern, dass es gleich nach ihrer Hilfs-Aktion zur Kenterung eines Familienbootes kam. An der Fuhlsbüttler Schleuse musste ausgesetzt werden. Die Boote mussten über eine lange Rollenbahn bis ins 4m tiefere Unterwasser gebracht werden, um dann das letzte Stück bis zur Aussatzstelle an der Rathenaustraße paddeln zu können. Bevor von der U- und S-Bahn-Station Ohlsdorf die Rückreise nach Elmshorn angetreten werden konnte, waren noch einmal alle gefordert, beim Verladen der Boote und des Zubehörs mit anzupacken. Rechtzeitig waren dann alle an der Hainholzer Schooltwiete zurück, um den Tag beim Sommerfest auf dem Pfadfindergelände ausklingen zu lassen. Dort waren Dorit, Juthamart, Rainer und einige Helfer schon emsig mit den Festvorbereitungen beschäftigt. Mit einem reichhaltigen Salatbuffet, leckerer Wurst vom Grill und ausreichend Getränken wurde für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Dort waren nicht nur die Kanuten, zu der Veranstaltung am frühen Abend kamen noch eine Reihe an Mitgliedern und Gästen mehr. Im Laufe des Abends entwickelten sich spontan auf dem Rasen diverse Spiele und das mit einer unglaublichen Dynamik. Nicht nur Rainer schien dabei so ganz in seinem Element zu sein. Insgesamt ein gelungener Aktionstag für den Stamm und den Förderverein. Das darf gerne zu gegebener Zeit eine Wiederholung finden.

Juhuuuuuu! Der Sippenhajk der Schneeeulen am 01.-03. Juli 2016 war sehr, sehr witzig. Am Freitag traf sich ein Teil von uns bei Pitt`s Pfadihaus. Der hat sich um den Rest Matt gekümmert und zusammengesammelt den wir am Donnerstag in der Gruppenstunde nicht geschafft haben. Danach fuhren sie mit dem Gepäck auf dem Schoß und den Kanus auf dem Anhänger direkt zur STÖR. Naja ob man das direkt nennen will, wenn man die längste Zeit im Stau steht, muss man selber wissen. Sie haben die Tonnen, Seesäcke und Kanus von der Straße zum Kanusteck getragen während Henriekes Vater (der uns gefahren hat, ein danke an ihn) die anderem vom Bahnhof-Neumünster abholte. Der andere Teil hat sich am Bahnhof-Elmshorn getroffen. Während wir auf unseren Zug gewartet haben redeten wir darüber was Bakterien für eine Wirkung auf das Immunsystem haben. Als wir dann im Zug saßen hatten wir viel Spaß. Nach einer Weile hieß es nächster Halt Bahnhof-Neumünster. Wir stiegen aus und gingen zu einer Bank am Bahnhofsvorplatz, um dort zu warten bis wir abgeholt werden. Wir haben sehr, sehr, sehr, sehr, sehr lange gewartet während die anderen im Stau standen. Aber wozu sind wir Pfadfinder? Wir können uns immer beschäftigen! Wir spielten „HEIßE KARTOFFEL“ mit der Müllsackrolle die wir vorher noch gekauft haben, weil wir noch keine Müllsäcke hatten. Wir haben Logikrätsel wie „Drachentöter“ und „die Flasche ist auf die Flasche ist zu“ gelöst und es gab auch noch ein „ICH PACKE MEINEN KOFFER DUELL“ das immer noch nicht zu Ende geführt ist… (Auto/Lichtschalter/Bahnhof/2.Auto/.../Bibel/...). Als wir dann endlich das türkisfarbene Auto von Henriekes Vater sahen waren wir sehr erleichtert, da wir alle absolut keine Lust mehr hatten noch LÄNGER zu warten. Nach den letzten Vorbereitungen waren wir dann endlich fertig. Und, Juhuuuuuuu, ab auf das Wasser. Doch nach gar nicht so langer Zeit mussten wir enttäuscht feststellen, dass fast die Hälfte von uns nicht Kanu fahren konnte. Also haben wir angelegt für einen kleinen Kanu-Workshop. Jeder der kein Kanu fahren kann sollte einmal alleine mit jemandem zusammen fahren der Kanu fahren kann. Nach ca. 10 Minuten ist ein Angler gekommen der sich anscheinend gerne beschwert. Wir sind also weitergefahren. Am Abend gab es lecker Quark mit Kartoffeln (nicht Kartoffeln mit Quark) und IMPRO-tee (Improvisations-Tee) aus Dextro-Energy-Traubenzucker und Erdbeermarmelade. Als wir die Kröten aufbauen wollten haben wir zufälliger Weise Stämme gefunden mit denen wir Kohten bauen konnten. Dann ist uns aber aufgefallen, dass die Gruppenleiter keine Kohtenbahnen zählen können. Bevor wir losgefahren sind wollten die nämlich noch mal gucken, dass wir genug Bahnen eingepackt haben. Wir hatten nur sieben dabei! Wir mussten also eine Dreier-Kohte bauen. Bei der Vierer-Kohte hat der OPA nicht richtig gesessen also ist er in der Nacht halb abgeflogen. Schlauerweise haben sich zwei direkt unter den Opa gelegt. Und wie kann es anders sein? Es hat in der Nacht durchgeregnet. Wie man es schaffen kann im Regen zu liegen, ohne dass man nass wird, ist mir immer noch ein Rätsel. Am nächsten Morgen haben wir ein trockenes Plätzchen unter unserem Nachbarn, dem Herrn Brücke, gefunden um zu frühstücken. Als wir dann losgefahren sind war es trocken. So gegen Mittag hat sich das Wetter wieder geändert. Es wurde sehr stürmisch. Ein Kanu wurde sogar an den Rand in das Schilf geweht wo sie dann gewartet haben, weil sie nicht wieder rausgekommen sind. Die beiden anderen Kanus waren schon lange außer Sichtweise gewesen. Als der Wind wieder weniger wurde sind sie dann weiter gefahren und haben gemerkt dass die anderen nur gute hundert Meter weiter gewartet haben. Zu allem Überfluss hat es dann schon wieder geregnet. Als wir dann Endlich unser Ziel erreicht haben waren einige von uns komplett durchgefroren. Zwei von uns haben sich auf den Weg gemacht um ins nächste Dörfchen zu gehen und zu frage wo wir unsere Zelte aufbauen können. Der Rest hat die Kanus entladen. Juhuuuuuuu Der Regen wurde noch schlimmer. Nach einer Weile sind die anderen wiedergekommen und wir konnten die Kröten aufbauen. Einige von uns haben so dolle gefroren, dass die dann ins Dorf gegangen sind um zu Fragen ob sie sich irgendwo aufwärmen können. Am Ende hat der Eigentümer von einem Pferdehof die Wärmestrahler für die Pferde für uns angeschmissen. Später haben wir beschlossen den ganzen Hajk abzubrechen da es in Strömen geregnet hat. Und am nächsten Tag gewittern sollte. Als sich dann alle aufgewärmt haben gab es lecker Nudeln mit Tomatensoße. Als dann alles zu Ende gewaschen, eingepackt und in den Kisten verstaut war haben wir alles zum Weg gebracht. Zwei sind zur Straße gegangen um dort zu gucken wann Uwe und FloHs Vater kommen die den Weg nicht kennen. Alles Verpackt und in die Autos eingeladen dann noch den Abschiedskreis und schon heißt es „Tschüss“ sagen!