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Unsere vier (Jugendprogramm)-Goldmädel Henrieke, Janne, Laura und Leonie, sowie unser Goldjunge luma hatten sich vorgenommen, im Anschluss an das Nordlager in Großzerlang ihre viertägige Abschlussexpedition über 80 km weitgehend in der „Wildnis“ Brandenburgs zu absolvieren. Die vorgeschriebene Probeexpedition unter annähernd gleichen Bedingungen hatten sie knapp vier Wochen vorher mit gutem Erfolg in der Holsteinischen Schweiz durchgeführt. Als Gutachter und „Aufsicht“ standen sowohl im Juli als auch erneut in Brandenburg Roland Luck (71) und Pitt Frauen (75) zur Verfügung. Bei der Hauptexpedition wurden sie noch durch Ute Frauen (74) begleitet. Die drei suchten den Erstkontakt mit der Gruppe auf dem VCP-Bundeszeltplatz Großzerlang. Die Gespräche mit den Goldteilnehmern beschränkten sich auf das Wesentliche, da alle fünf ein auffallendes Schlafbedürfnis hatten. Die Nächte auf dem Nordlager waren wohl in der Regel recht lang, die Schlafphasen entsprechend kurz. Für die Gruppe war es die letzte Nacht auf dem schönen Lagerplatz am Kleinen Pälitzsee, für die drei Oldies die einzige dort. Die campierten die nächsten Tage auf dem Wohnmobil-Platz an der Marina in Fürstenberg (Havel). Von dort aus starteten sie mit einem Fahrzeug und Rädern an allen vier Expeditionstagen ihre Gruppenbesuche zum Austausch und zur Reflexion bei den Wanderern, unter anderem beim Canu-Camp am Röblinsee bei Fürstenberg, beim Besuch des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück, am Forsthaus Krams, in der Nähe der verlassenen Sowjet-Garnison bei Vogelsang und am Zielpunkt Reiterhof Steindamm. Aufgrund des langen Zusammenseins in Ravensbrück wurde auf einen Abendbesuch im Biwak in Pian am Haussee nähe Himmelpfort verzichtet. Die Jugendlichen fühlten sich an allen Tagen gut gefordert. Musste doch alles, was für die Viertages-Tour benötigt wurde im Fahrtengepäck mitgeführt werden. Zu den rund fünf Wanderstunden kamen bis zu drei Stunden hinzu, die sich die Gruppe mit dem freigewählten Thema „Zeugnisse der NS-Diktatur und der DDR-Herrschaft“ beschäftigte. Die Stimmung war durchweg gut. Die Gruppe bewies sich als ein gut vorbereitetes, eingespieltes Team. Sie reagierten flexibel auf unvorhersehbare Schwierigkeiten, im Bedarfsfall wurden Alternativen eng an der ursprünglichen Planung gesucht. Alle zeigten eine gute Kondition, waren sich, aber einig, dass es nicht ratsam sei, eine so fordernde Unternehmung im Anschluss an ein längeres Lager durchzuführen. Trotzdem waren alle, zu Recht, ein wenig stolz auf ihre lobenswerte, reife Leistung. Auch wir dürfen stolz auf diese Runde sein und uns darüber freuen, die fünf als Mitarbeiter (bisher Gruppenleiter) in unseren Reihen zu wissen.